Aktuelle Trends im Fashion Retail und wie Sie Ihre IT optimal darauf vorbereiten

Die aktuelle Implementierung von D365 for Finance & Operations bei einem der größten deutschen Fashion-Versandhändler ist von großer strategischer Bedeutung, um auf die wichtigsten Trends der Handelsbranche zu reagieren.

Aktuelle Trends im Fashion Retail und wie Sie ihre IT optimal darauf vorbereiten

Alte Industrie - alte Systeme

Ausgangslage des aktuellen Implementierungsprojekts war ein in die Jahre gekommenes, schwer wartbares Zentralsystem mit vielen Um-Systemen und Schnittstellen. Diese Systemlandschaft wird im Zuge der operativen Umsetzung der Unternehmensstrategie durch neue Systeme ersetzt: Die zukünftige IT-Infrastruktur besteht aus einem funktional breit aufgestellten Zentralsystem mit Anbindung an spezialisierte Best of Breed-Lösungen für individuelle Prozesse.

Dieses Vorgehen führt zu einer Systemlandschaft, in der so wenig verschiedene Systeme wie möglich, bei so vielen verschiedenen Systemen wie nötig existieren. Jedes System unterstützt definiert Businessprozesse und jedes dieser Systeme ist dabei flexibel genug, um auf neue Anforderungen eines immer komplexeren Marktgeschehens im Fashionhandel zu reagieren.

Neue Herausforderungen - neue Systeme

Dieses Marktgeschehen wird aktuell durch die zwei großen Trends „Omnichannel“ und „Digitalisierung“ dominiert. Im Kontext des klassischen Distanzhandels bewirkt die Digitalisierung die Erweiterung der möglichen Customer Touchpoints um E-Commerce-Kanäle und Mobile-Apps. Die anhaltend hohen Wachstumsraten im E-Commerce, zuletzt ein Umsatzzuwachs von 11,4 % von 2015 auf 2016, geben Aufschluss über die immer noch großen Potentiale dieses Vertriebskanals.

Ein Trend, der sich im E-Commerce abzeichnet, ist eine immer stärkere Konzentration des Umsatzes auf wenige Top-Onlineshops: im Jahr 2016 haben die 10 umsatzstärksten Onlineshops alleine 15,7 Mrd. € von 35,5 Mrd. € Gesamtumsatz im E-Commerce erwirtschaftet. Diese Top-Onlineshops fungieren immer mehr als Handelsplattformen, sogenannte Market Places, die zusätzlich Waren anderer Hersteller und Händler anbieten. Durch ihr hohes Kundenaufkommen sind sie als ergänzende E-Commerce-Kanäle sehr attraktiv und geben zugleich den Takt bei Innovationen vor. Um den daraus resultierenden Anforderungen gerecht zu werden, werden flexible und leicht anzubindende Back-End-Systeme benötigt, die beispielsweise in der Lage sind auf geforderte Änderungen von Produktattributen und -beschreibungen innerhalb kürzester Zeit kostengünstig zu reagieren.

Noch großer Umsetzungsbedarf

Omnichannel ist mittlerweile in der Branche als Konzept fest verankert. Umgesetzt ist es allerdings noch nicht bei allen Händlern: von den Top 1.000 Onlinehändlern bedienen knapp die Hälfte ein Multichannel-Vertriebsmodell. Nur 169 Anbieter bieten Cross- und Omnichannel-Angebote an, die wiederrum auch nur eine Auswahl der möglichen Omnichannel-Prozesse enthalten. Grundsätzlich sind mit Omnichannel-Kunden höhere Umsätze realisierbar, allerdings fallen für die Verknüpfung der Verkaufskanäle und Implementierung von Omnichannel-Prozessen hohe Kosten an. Dieser Umstand könnte erklären, warum viele Händler noch auf der Multichannel-Ebene stehen und das Potential des Omnichannel-Retails noch nicht voll nutzen. Ein grundlegender Schritt zur Umsetzung dieses Konzept ist eine breit aufgestellte IT-Lösung, die alle Vertriebskanäle, vom Online-Backend über das Call-Center bis zum POS abdeckt, und so kanalübergreifende Prozesse, wie Click & Collect oder Return in Store, innerhalb einer Lösung ermöglicht.

Quellen:

https://www.retailtechnology.de/omnichannel/detail/Controller/Article/die-konzentration-bleibt-hoch.html

https://www.retailtechnology.de/omnichannel/detail/Controller/Article/viel-besprochen-seltener-angeboten.html

https://www.retailtechnology.de/omnichannel/detail/Controller/Article/fashion-retail-2017-der-kunde-im-fokus.html
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